Berichte-Männerriege

Schlussturnen 2011

Schlussturnen 2011

24 Männer- und Seniorenturner  -   ein neuer Teilnehmerrekord  -  stiegen beim diesjährigen Schlussturnen in die Hosen. Erwartungsvoll, motiviert und mit gesundem Ehrgeiz setzten sich die Turner mit den sieben Wettkampfdisziplinen auseinander. Nicht immer lief es nach Wunsch. Steigerte man sich in einer Disziplin zu einer Höchstleistung, erfolgte öfters kurz darauf der Absturz. Geschicklichkeit, Gewandtheit, Schnellkraft, ein bisschen Kondition, aber auch Glück waren die Schlüssel zum Erfolg.

Ein schwerer Sack voll Steinen galt es bis an die Hallendecke zu ziehen. Und dies drei Mal -  wer war der Schnellste? Treffsicherheit war beim Fussball, Ringwerfen und Ziel Wurf gefragt. Beim Hindernislauf mit einer Münze auf der Stirn galt es abzuwägen, welches ist die optimale Laufgeschwindigkeit. Ein Verlust der Münze wurde nämlich mit Strafsekunden sanktioniert.  Wer schaffte beim Federball am meisten Schläge über das Netz in 90 Sekunden?  Im Weitern mussten mit der Karette Medizinbälle durch die Halle und über Hindernisse transportiert werden. Auch da galt es auszuloten zwischen Tempo und möglichen Ballverlusten. In der Regel schaffte man es in zwei, höchstens drei Durchgängen. Heinz Romann versuchte mit ausgeklügelter Ladetechnik alle Bälle auf einmal über die Runde zu bringen. Die Fliehkraft machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung. Es häuften sich die Ballverluste und somit auch die Zeitverluste.

Das Absenden mit Speis und Trank fand danach bei Hubi statt.  Rechnungsbürochef Ernst Baur fütterte erstmals den Computer mit den Resultaten des Wettkampfes. So konnte den Mitwirkenden nach dem Imbiss eine saubere, detaillierte Rangliste mit allen Disziplinen abgegeben werden. Herzlichen Dank allen Helfern und den Wettkämpfern für ihren Einsatz.

Walter Hubmann, Riegenleiter

Zur Gesamtrangliste:

1. Peter Strassmann                      09. Kurt Hubmann                    17. Wilfried Hesse

2. Hansruedi Gomer                       10. Pius Schmucki                    18. Ernst Gujer

2. Willy Jossen                              11. Markus Morf                       19. Sämi Stücheli

4. Simon Schoch                           12. Jakob Binder                      19. Werner Krauss

5. Jürg Metzger                             13. Markus Schläpfer                21. Werner Maier

6. Markus Jenny                            14. Jürg Morf                           22. Werner Maier 38

6. Heinz Romann                           14. Guang Yu                          23. Teddy Gubler

6. Gabriele Toppan                        15. Jürgen König                      24. Stefan Wyss

 

 

Turnfahrt 2011 ins Berneroberland

Das Wetter versprach viel Sonnenschein, so machte ich mich am Freitagmorgen mit einer gewissen Vorfreude, da ich ja wusste, wo's an der diesjährigen Turnfahrt durchgeht aber nicht wie es dort aus sah, auf den Weg zum Winterthurer Bahnhof.

Um 6:15 Uhr hatten sich schon 15 Männerriegler und Faustballer versammelt, um kurz darauf im reservierten Zugabteil Richtung Zürich platz zu nehmen.

In Zürich gesellte sich noch Fritz Waldmeier zu uns und weiter ging's nach Luzern. Da nach dem Umsteigen in Luzern die Uhr doch schon 8:00 Uhr geschlagen hatte, war für Walti Hubmann die Zeit gekommen einen feinen Weisswein und scharfgewürzte Nüsse anzubieten.

Bevor es in Meiringen mit dem Postauto weiter ging, spendierte die Faustballriege im Restaurant Bahnhof noch eine Runde Kaffee und Gipfeli. Dort erläuterte ich auch die vier Varianten um von der Rosenlaui in die Schwarzwaldalp zu gelangen und schon hatte Werni Hubmann ein riesen Entscheidungsproblem.

Alle entschieden sich für einen Trip durch die Rosenlaui- Schlucht, nur Paul Sturzenegger durfte es sich bei den Rucksäcken bequem machen und sich um die Kioskfrau kümmern.

Nach der eindrücklichen Besichtigung der Schlucht, genehmigten wir uns noch eine kleine Stärkung und weiter ging es zu Fuss in die Schwarzwaldalp.

Um ca. 12:30 erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein das dortige Gartenrestaurant, wo sogleich ein erbitterter Kampf um die Sonnenschirme entbrannte. Bei dem üppigen Mittagsmahl erklärte ich die nächsten vier Varianten die zur grossen Scheidegg führten und wieder war Werni völlig im Elend.

Nur gerade vier Männerriegler entschieden sich für die kürzere Route, alle anderen machten sich auf den ca. 2 Stündigen Romantikweg Richtung grosse Scheidegg. Die Wanderung wurde mit einem wunderschönen Ausblick in den Rosenlaui- und Hengsterengletscher belohnt, sogar Ernst Boschung vergas eine weile über den steilen Aufstieg zu schimpfen. Nachdem ich ihm ein Zwetschgenwasser und einen Krummen angeboten hatte, erhellte sich sein Gemüt und die Welt war wieder in Ordnung.

Auf der Sonnenterasse bei der grossen Scheidegg fanden wir auch unsere Vierergruppe wieder und konnten gemeinsam den schönen Abend bei einem guten Glas Wein geniessen.

Nach dem Nachtessen versuchte ich die Runde mit einem „Geschicklichkeitsspiel" aufzulockern. Dies löste jedoch bei einigen Kameraden Frustration und Unverständnis aus und die anschliessenden Rechen- und Gedankenspiele sorgten beinahe für eine schlaflose Nacht.

Am nächsten Morgen wurden bei einem eher bescheidenen Morgenessen die vier Varianten wie man zum First gelangen konnte durchgenommen. Da sich niemand für die Postauto-Variante entschieden hatte, machten wir uns bei bewölktem Himmel um 9:15 auf die nächste 1 ½ stündige Etappe Richtung First.

Eine halbe Stunde später lichteten sich die Wolken und veranlassten Peter und mich zu einer Zusatzschlaufe über das ca. 1000 Meter höher gelegene Schwarzhorn.

Auf dieser Route begegneten uns zwei Murmeli und ca. 60 Gämsen. Da die Zeit etwas knapp wurde und sich das Wetter verschlechterte, gab es für uns nur eine kurze Mittagspause bevor wir uns in zügigem Tempo an den Abstieg machten. Um 13:15 gesellten wir uns wieder zu den Anderen, die es sich im Restaurant First gemütlich gemacht hatten.

Eigentlich wäre das heruntersausen mit dem First Flieger eingeplant aber die vielen Leute und das Wetter veranlasste uns mit der Gondelbahn in die Mittelstation Brot zu fahren.

11 todesmutige Tössemer fanden sich kurze Zeit später auf einem Trottinet wieder und brausten in einem Höllentempo Richtung Grindelwald. Leider wurde die Abfahrt durch einen Regenschauer ein wenig gebremst, was uns den Spass aber nicht verderben konnte.

Auf der Restaurantterrasse gleich neben der Talstation wurden wir von den restlichen Tössemer empfangen die sich mit faulen Sprüchen über die Regenabfahrt nicht zurück halten konnten.

Gemeinsam verbrachten wir noch die verbleibende Zeit in Grindelwald und machten uns zufrieden und um ein paar Erfahrungen und Erinnerungen reicher über Interlaken, Thun und Bern auf die Heimreise.

Einen herzlichen Dank geht an Rolf Steck für die gute Organisation und Paul Sturzenegger für die Mithilfe.

Euer Reiseleiter und Berichterstatter.

Jörg Moor

 

 

Schlussturnen 2010

Personen: 23 Teilnehmer Senioren und Männer (Rekordbeteiligung!) + 7 Kampfrichter

(Plausch-) Disziplinen: Pfeilbogenschiessen, Velotrainer, Frisbee-Zielwurf, Unihockey-Slalomlauf, Ballone jonglieren, Kugelstossen, Nuss mit Eierkarton auffangen, Wäschestücke aufhängen und abnehmen

Rangliste:

1. Simon Schoch                                                11. Guang Yu
2. Jürg Metzger 14. Jürg Morf
3. Urs Oberli 15. Teddy Gubler
4. Peter Strassmann 16. Samuel Stücheli
5. Kurt Hubmann 17. Rolf Gerteis
6. Heinz Romann 18. Wilfried Hesse
7. Willy Jossen 19. Werner Krauss
8. Werner Badertscher 20. Hansruedi Gomer
9. Pius Schmucki 21. Ernst Gujer
10. Gabriel Toppan 22. Werner Maier
11. Ernst Oberholzer 23. Markus Morf
11. Jürgen König

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Walti Hubmann, Riegenleiter